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Schönhengster Heimatbund e. V.

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Dipl.-Kfm. Robert Neubauer, der erste Hauptschriftleiter der Schönhengster Heimat, schrieb dazu im Jahre 1955 (Text gekürzt):   Bald nach der Vertreibung fanden sich die verstreut wohnenden Landsleute in Tischrunden bei örtlichen Treffen zusammen und einige Unentwegte begannen, Anschriftenverzeichnisse anzulegen und herauszugeben. Die ersten Heimatbriefe erschienen. Zu Pfingsten 1950 wurde in Ludwigsburg auf Betreiben unseres Landsmanns Matis (Trübau) der erste Schönhengster Heimattag zusammengerufen. Unter dem Eindruck dieses Bundestreffens trat ein Schönhengster Landschaftsrat zusammen, dessen Vorsitz Paul Trunetz übernahm und der allmonatlich in Stuttgart tagte. Seine wichtigsten Leistungen waren:   Die Organisation unserer Schönhengster Heimattage. Diese Heimattage haben sich zu machtvollen Kundgebungen des Schönhengstgaues und zu einem großen Wiedersehensfest der Heimat entwickelt. Zusammenlegung und Ausbau unserer Heimatbriefe zum gemeinsamen Mitteilungsblatt, der „Schönhengster Heimat“, mit über 7.000 Beziehern.   Die Organisation von Gemeindebetreuern und Kreisbetreuern, die in enger Verbindung mit der Heimatauskunftsstelle Troppau (Ernst Tinkl) gerade in der Frage des Lastenausgleichs hervorragende Arbeit geleistet haben.   Die Kulturstelle des Landschaftsrates schuf die Voraussetzungen zur Einrichtung eines Archives und Heimatmuseums. Die „Schönhengster Heimat“ ist zu einem aus der Geschichte der Schönhengster in der Vertreibung nicht mehr wegzudenkenden Bindeglied geworden. Darüber hinaus leistet sie aber noch mehr! Sie gibt denen, zu denen wir kamen und die oft erst durch unsere Anwesenheit und die durch sie entstandenen und immer neu entstehenden Probleme von uns gehört haben, ein anschauliches und lebendiges Bild unserer verlorenen Heimat. Und erst durch dieses Verbindungsblatt war es möglich, auf breitester Grundlage aus allen Orten berufene Vertreter zu finden, die Dorf und Stadt gründlich kennen und so bei der Erfassung und Feststellung der Vertreibungsschäden mitwirken.    Die ersten Rundbriefe verfassten ehemalige Orts- und Stadtpfarrer, um mit ihnen ihre versprengte Pfarrgemeinde wieder zusammenzusuchen. Dann entstand der Müglitzer Heimatbrief (Heinrich Holubar), gefolgt von den Heimatbriefen Landskron (Pfarrer Mittasch), Zwittau (Paul Trunetz), Hohenstadt (Willi Burschofsky) und 1951 dem Trübauer Heimatbrief (Robert Neubauer). Landskron, Trübau und Zwittau beschlossen 1951 die Zusammenlegung. So entstand ab Januar 1952 die „Schönhengster Heimat“. Der Hohenstädter Heimatbrief schloss sich im Jahr 1962 der “Schönhengster Heimat” an. Das Ansteigen der Bezieherzahl und die damit höheren Organisationsanforderungen verlangten, das Unternehmen auf eine feste Plattform zu stellen. Zu diesem Zweck gründete sich im März 1954 der „Schönhengster Heimatbund e. V.“.  Groß ist die Zahl der ehrenamtlichen Mitarbeiter. Aus allen Dörfern und Städten meldeten sich die ehemaligen Chronisten, Vereins- und Genossenschaftsvorstände, Lehrer, Pfarrer, Bürgermeister und alle, die daheim am Leben der verlorenen Heimat tätigen Anteil genommen hatten. So finden sich im Heimatbrief die Geschichte, die Wirtschaft, die Politik, Fest und Feier, Leid und Freud der verlorenen Heimat und der Schönhengster in der Vertreibung. Dieser Heimatbrief ist ein Gemeinschaftswerk im wahrsten Sinne des Wortes.
Schönhengster Heimatbund Schönhengster Heimatbrief
Vertreter der Stadt Göppingen mit dem Vorstand des Landschaftsrates. Foto von 1955.
Patenschaftssitzung in Göppingen im Jahr 1967    
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